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BHW 2016 11 03Bad Homburger Woche vom 3.11.2016

Kirdorf (eh). Im kommenden Jahr wird der Hochtaunuskreis zur Vorbereitung des Baus der Maria-Scholz-Schule mit dem Abriss der Alten Feuerwache beginnen. Dies ist der Zeitpunkt, zu dem die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) ihren dortigen Standort verlassen muss. Bereits im vergangenen Frühjahr hat die Stadt der IKF ein Grundstück am Rande des Kirdorfer Feldes zum Bau eines Vereinshauses angeboten.

Nachdem eine Mitgliederversammlung grünes Licht gegeben hatte, ist zwischenzeitlich das Architekturbüro "Kreateam" aus Kirdorf mit der Vorplanung und einer Bauvoranfrage betraut worden.
Auf einer freien Fläche neben der ehemaligen Schützenklause am Usinger weg will die IKF ihren neuen Stützpunkt errichten. Er wird Raum bieten für die mobile Kelter und für die große Anzahl technischer Geräte des Vereins wie Traktoren, Mulchgeräte, Gabelstapler, Anhänger sowie für viele Kleingeräte. Außerdem muss für die Lagerung der IKF-Produkte wie Apfelsaft, Apfelwein und Apfelsecco Raum geschaffen werden. "Die angebotene Fläche am Usinger Weg ist für uns ideal", sagt der Vorsitzende Fred Biedenkapp. "Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Kirdorfer Feld und bietet genug Platz für die notwendigen Raumkapazitäten. Wegen der vielen technischen Geräte müssen hohe Ansprüche gestellt werden, das kann keine Scheune sein."


Der Chef des Architekturbüros "Kreateam", Dietmar Schäfer, hat zwischenzeitlich erste Planungen des IKF-Stützpunkts vorgestellt. "Wir haben einen optischen, inhaltlichen und ökologischen Anspruch an das Bauwerk, das zur Arbeit der IKF wie auch zur Nähe des Kirdorfer Feldes passen soll", sagt Schäfer. "Wir haben ein Gebäude mit einem Satteldach entworfen, dessen erster Stock für Vereinsräume genutzt werden kann inklusive eines Hofladens. Wir werden so viel wie möglich mit dem Baustoff Holz arbeiten, und das Bauwerk wird nach seiner Fertigstellung eine Landmarke am Rande des Kirdorfer Feldes sein", fährt Schäfer fort. "Geheizt und gekühlt wird mit Sonnenenergie." Weiter weist Schäfer darauf hin, dass das Grndstück direkt an der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute liegt und daher auch viele Freizeitbesucher anziehen kann. "Gleichzeitig ist es mit den Fahrzeugen gut zu erreichen, und die Ernte des Feldes kann schnell untergebracht und auf kurzem Wege verarbeitet werden."

BHW 2016 11 03bBarrierefreier Zugang

Wie Bauherr und Architekt erläutern, wird die IKF mit dem Neubau auch einen barrierefreien Zugang bzw. einen Außenaufzug zur Bogenschießanlage der Bad Homburger Schützengesellschaft (HSG) errichten. Zurzeit müssen Rollstuhlfahrer, die in größerer Zahl den Bogenschießsport ausüben, über eine drei Meter hohe Treppe getragen werden oder können die Anlage nur über einen großen Umweg vom Waldrand aus betreten und wieder verlassen. "Den Barrierefreien Zugang wollen wir in Abstimmung mit der HSG zusammen mit dem Neubau realisieren", sagt Biedenkapp. Zudem plant die IKF im neuen Gebäude auch eine von außen für die Bogenschützen und und andere körperlich beeinträchtigte Menschen barrierefrei zugängliche Toilette. "Es wäre die erste und einzige öffentliche barrierefreie Toilette im Sportzentrum Nordwest." Mit dem Haushalt 2016 hatte die Stadt der IKF 300 000 Euro als Zuschuss zugesagt. Die angenommenen Bruttobaukosten für den Neubau belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Zurzeit berät der Vorstand der IKF mit der Stadt, den Fraktionen und der Taunus Sparkasse über die Finanzierungsmöglichkeiten. "Die IKF kann den Neubau nur im begrenztem Maße über Eigenmittel, Eigenleistungen und Kredite finanzieren", sagt der Vorsitzende. "Deshalb wäre eine zusätzliche anteilig hälftige Bezuschussung der Stadt in den Jahren 2017 und 2018 sehr hilfreich."

Mehr Angebote für Kinder

Die IKF geht fest davon aus, dass es aus dem privaten und gewerblichen Bereich noch Spenden geben wird und sich auch Handwerksbetriebe an der Erstellung des Bauwerks in Form einer Spende beteiligen werden.Im Gegenzug zur Förderung bietet die IKF der Stadt an, außer der Fortführung ihrer bisherigen Tätigkeit auch die städtischen Obstwiesen im Kirdorfer Feld in den nächsten 20 Jahren kostenfrei fach- und sachgerecht zu pflegen.
"Dies dürfte inklusive des Apfelbaummuseums ein Betrag von etwa 25 000 Euro pro Jahr an Einsparung für die Stadt bedeuten und außerdem zu einer deutlichen optischen wie auch fachlichen Aufwertung der städtischen Obstwiesen führen. Wir sind technisch und zeitlich dazu in der Lage," erläutert der IKF-Vorsitzende. "Der Hofladen, der von der Alten Feuerwache mit in den Neubau umziehen wird und in dem wir unsere Apfelprodukte verkaufen wollen, kann auch für Ausstellungen genutzt werden. Die Vereinsräume im Neubau werden wir
selbstverständlich der Stadt und Vereinen zur Nutzung zur Verfügung stellen." Man sei durchaus ein wenig stolz auf die Ergebnisse der Arbeit, weist Biedenkapp auf die Fortschritte in der Landschaftspflege hin. "Man
kann es im Feld deutlich sehen. Wir wollen sehr gerne unsere Arbeit zum Wohle des Kirdorfer Feldes fortsetzen und unbedingt noch mehr Angebote für Kinder und Jugendliche machen. Doch ohne adäquate Unterbringung kann die IKF ihre ehrenamtliche Arbeit für das Kirdorfer Feld nicht weiter leisten, da die Gerätschaften nicht im Freien stehen können und Genussmittel trocken und frostsicher eingelagert werden müssen", sagt Biedenkapp.
2008 hatte die Stadt der IKF die leerstehenden Werkstätten der alten Feuerwache an der Schwalbacher Straße zur Verfügung gestellt. In weiteren Bauteilen der Anlage sind heute außerdem rund 70 Asylbewerber, der Katastrophenschutz des DRK und der Kinderschutzbund Hochtaunus untergebracht.

 

Bad Homburger Woche vom 3.11.2016

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