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 Äppel-Hotline der IKF

 

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Mo.-Fr. 17-20 Uhr, Sa. 9-20 Uhr

 

(nicht für Apfelwein/Secco/Saftverkauf)

BHW20171012Bild3Bad Homburger Woche, von Julia Semeras

"Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein; sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein." Passender hätte der Liedtext aus dem ökumenischen Erntedankgottesdienst nicht sein können. Trotz wechselhaften Wetters war die Innenstadt Bad Homburgs beim Erntedankmarkt der Aktionsgemeinschaft brechend voll.

Und die Straßen führten die Menschen zusammen. Lang waren die Warteschlangen vor den Parkhäusern. Und auf der Louisenstraße kam man nur langsam voran. Eine neue Dimension der Schrittgeschwindigkeit. Verwunderlich war dies nicht, denn Bad Homburg lockte mit einem abwechslungsreichen Angebot für Jung und Alt. Eröffnet wurde der Markt mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Kurhaus. Zahlreiche Gottesdienstbesucher hatten sich eingefunden, um gemeinsam mit Pfarrerin Astrid Bender und Pfarrer Werner Meuer das Erntedankfest zu feiern. Ein passender Beginn für einen Markt der nach einem kirchlichen Fest benannt ist. Und die Veranstaltung machte ihrem Namen alle Ehre.

Während die Geschäfte der Innenstadt am verkaufsoffenen Sonntag für die Kunden geöffnet waren, verzauberte der Markt vor den Läden mit seinem ländlichen Charme. Dabei waren Schauen, Staunen und Mitmachen angesagt. Verschiedene ältere Traktoren der Traktor- und Schlepperfreunde Usingen-Eschbach sowie der Traktorfreunde Nieder-Eschbach konnten bestaunt werden. Manch kleiner Gast saß fröhlich im Fahrerhaus während das laute Tuckern des Traktormotors durch die Fußgängerzone hallte.

BHW20171012Bild1Individuell und originell

Akustisch ruhiger, aber nicht weniger lebhaft ging es an einigen Tiergehegen zu. Ob Esel, Schafe oder Ziegen - sie wurden von Besuchern jeder Altersgruppe beobachtet und gestreichelt. Zwischen Kürbissen und Äpfeln gab es die Möglichkeit, beim Keltern zuzuschauen. Die Kelterei Possmann presste die Äpfel vor den Augen der Marktbesucher aus. Frischgepresster Süßer, ein Muss bei jeder hessischen Veranstaltung im Herbst. In diesem Bereich sorgte die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld für besonderes Aufsehen. Ihr Süßer wurde mit einer historischen Apfelpresse produziert. Generell gab es im handwerklichen Bereich einiges zu sehen und zu lernen, zum Beispiel bei der Stuhlflechterei. Oder auch bei Kuhara, wo Laubsägearbeiten hergestellt und verkauft wurden. Hier lockten Individualität und Qualität die Besucher an. Genauso beim Stand von Rosenkunst. Ein angenehmer Duft von Rosen und Zimt umwehte die Ware. "Wir machen alles selbst mit viel Liebe zum Detail. Zu finden sind wir nur auf Handwerkermärkten, einen Laden haben wir nicht. In Bad Homburg sind wir jedes Jahr. Und wie immer ist der Markt super besucht; bis abends geht das nonstop" sagte Barbara Fischer. "Wir sind spezialisiert auf Rosenkissen mit sehr hoher Qualität. Die Leute registrieren das. Es ist wie immer toll hier. Wir freuen uns aufs nächste Jahr." Ähnliche Erfahrungen machte auch Gisela Kofler vom "Hof Kofler": "Es ist gut besucht. Heute Morgen ging es gleich los, da hatten wir nicht mal richtig ausgepackt." Die bei Kofler angebotenen Holzfiguren gibt es sonst ebenfalls nirgendwo zu kaufen. Aber der Erntedankmarkt bestach nicht nur durch Individualität und Originalität, sondern auch durch die Vielfalt der Stände. Ob Leckermäulchen oder Feinschmecker - für jeden kulinarischen Geschmack war etwas dabei: von Crepes über Cupcakes bis hin zu Käse und Wurst.

BHW20171012Bild2Auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten. Auf der Louisenstraße begeisterten verschiedene Clowns wie "magickoko" mit Luftballons und frechen Tricks die Kleinen und Großen. Letztere hatten vor allem ihren Spaß bei der Show von Hironimus. Einige Eltern kam die Ehre zuteil, ihm bei seinen Nummern zu assistieren, zur Belustigung des jüngeren Publikums. Während Hironimus auf ein hohes Einrad kletterte, sollten Johann und Konstantin ihm dabei helfen. Das bewahrte sie jedoch nicht vor spitzbübischen Bemerkungen. Hironimus hatte eben den Schalk im acken sitzen und es wurde viel gelacht. Fröhlich ging es aber überall zu. Ob in den Louisen Arkaden auf der Louisenstraße oder in all den geöffneten Geschäften. Es wurde geschaut, gebummelt, und eingekauft. Aber vor allem wurde viel geredet. Ein toller Tag für alle Beteiligten. So ist der Erntedankmarkt in Bad Homburg damit zu Recht ein "Muss" im herbstlichen Terminkalender.

 

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Bad Homburger Woche vom 12.10.2017

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