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 Äppel-Hotline der IKF

 

...beim Apfellesen helfen, Bäume zum Ernten anbieten, Äpfel anliefern, Treffpunkt zum Helfen ausmachen...

 

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Mo.-Fr. 17-20 Uhr, Sa. 9-20 Uhr

 

(nicht für Apfelwein/Secco/Saftverkauf)

BHW2017 11 22Bad Homburger Woche vom 23.11.2017 (eh)

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums hatten die evangelische Gedächtniskirchengemeinde und die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) ins Kirdorfer Feld eingeladen. Gemeinsam mit Kita-Kindern pflanzten sie dort einen Apfelbaum. Er soll an den Martin Luther zugeschriebenen Ausspruch "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich doch heute ein Apfelbäumchen pflanzen" erinnern.

Die Pflanzung des Apfelbaums ist ein Symbol für den Glauben an die Zukunft und die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, liefert ein Apfelbaum doch den Menschen über viele Jahre Speis' und Trank. "Für uns ist diese Aktion ein symbolischer Akt, der an den Ausspruch Luthers erinnern soll und, sofern unser Baum wächst und gedeiht, auch noch in 50 oder 75 Jahren an das Lutherjahr 2017 erinnern wird", sagte Pfarrer Jörg Marwitz von der Gedächtniskirche. "Wir wollen zeigen, dass wir vom Glauben an ein friedliches Zusammenleben und dem Wunsch nach umfassendem Schutz unserer Umwelt und Natur geleitet werden. Der Schutz der Streuobstwiesen im Kirdorfer Feld ist hierfür genau der richtige Rahmen."


Bei der IKF war man sogleich bereit zu helfen, als Pfarrer Marwitz den Vorschlag zur Baumpflanzung vortrug. "Wir haben ein Grundstück ausgesucht, an dem viele Spaziergänger vorbeikommen", sagte Michel Korwisi von der IKF. "Von dieser Stelle aus hat man zudem einen der seltenen Blicke vom Kirdorfer Feld auf den Turm der Gedächtniskirche in der Weberstraße."
Und damit der Symbolik nicht genug: Marwitz und Korwisi sowie eine ganze Reihe weiterer Helfer - unter ihnen der ehemalige Stadtrat Wolfgang Herder - pflanzten einen Apfelbaum der Sorte "Martini". Die Sorte wurde erstmals in Kollmar, im Südwesten Schleswig-Holsteins bei Elmshorn an der Elbe gelegen, im Jahre 1875 beschrieben. Der Name des Apfels rührt von der Tatsache, dass man den Martini-Apfel sehr spät, erst im November um den Martinstag, der am 11. November begangen wird, erntet. Der 11. November ist auch der Tag, an dem Martin Luther getauft wurde - und weswegen Luther den Vornamen Martin trägt, nämlich nach dem Namensheiligen des Tages.

Lieferung in letzter Minute

"Ich habe bestimmt 150 Internetseiten durchgesucht, bis ich den Apfelbaum 'Martini' gefunden habe", sagte Korwisi. Der vierjährige Martini-Hochstamm stammt aus der Bioland Obstbaumschule & Obstgarten Dr. Ute Hoffmann in Asendorf nund 35 Kilometer südlich von Bremen. "Das war die einzige Baumschule in Deutschland, die so schnell einen Martini-Hochstamm liefern konnte", sagte Korwisi. "Erst eine halbe Stunde vor der Pflanzung ist er in Kirdorf eingetroffen." Umrahmt wurde die Pflanzaktion von den Vorschulkindern der Kindertagesstätte am Bonhoeffer-Haus mit dem Lied "In meinem kleinen Apfel" und einer kurzen szenischen Aufführung zum Thema Apfel.
Zur besseren Auffindbarkeil größerer zusammenhängender Flächen, die von der IKF gepflegt werden, haben die Aktiven der Interessengemeinschaft solchen Örtlichkeiten im Feld vereinsinterne Namen wie Seyfriedwiese, Berlepschwiese und Eichbaumwiese gegeben. "Wir haben der Kirchengemeinde vorgeschlagen, diese Flurstücke hier, die von der IKF bewirtschaftet werden und an das Pflanzgrundstück mit dem Martini-Apfel angrenzen, künftig Lutherwiese zu nennen."

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Bad Homburger Woche vom 23.11.2017

 

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