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TZ 2019 11 26 FotoTaunuszeitung vom 26.11.2019, Anke Hillebrecht

Kirdorfer Vereinsring sammelt Unterschriften - IKF ist dagegen - Stadt hat Umbaupläne für Parkplatz bereits vorgestellt

In der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses hat eine Architektin schon Pläne für die Erweiterung des Parkplatzes vor dem Schwesternhaus gezeigt. Sie sehen eine zusätzliche Parkplatzreihe sowie eine weitere Fahrspur vor. Der Bauantrag ist laut Rathaus-Sprecher Mare Kolbe gestellt; eine Baugenehmigung stehe noch aus. "Uns liegt ein Schreiben des Vereinsrings vor". sagt er. Darin werde auf die Parkplatznot im Stadtteil hingewiesen; der Vereinsring wünsche mehr Platz, auch zum Feiern. Nun sei die Stadt dabei, den Wunsch der Vereine umzusetzen.

Der Vorsitzende des Vereinsrings Kirdorf. Hans Leimeister (CDU), hatte die Kirdorfer Vereine jüngst zu einem Treffen ins Heimatmuseum geladen, um Unterstützung für das politisch umstrittene Projekt einzufordern. "Die Vereine sind auf mich zugekommen", erklärt Leimeister auf Nachfrage. Zehn der 20 Vereine im Stadtteil hätten sich für die Erweiterung des Parkplatzes ausgesprochen, für die ein Teil des Schwesternhaus-Gartens asphaltiert werden muss. Dagegen, die Grünfläche zu opfern, hatten sich bereits die BLB und der BUND ausgesprochen.

Die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) teilt diese Bedenken; sie hat die Resolution für den Ausbau nicht unterzeichnet. "Wir sind für den Erhalt dieser Grünfläche", erklärt Fred Biedenkapp, Vorsitzender der IKF. Darin sei man sich im Vorstand schnell einig gewesen. "Wenn Parkplätze fehlen, ist es bestimmt möglich, eine andere Fläche im Stadtteil zu finden."

Seit der Renovierung des Gebäudes fehlten sechs Parkplätze, argumentiert Rathaus-Sprecher Kolbe. Ein Drittel der für die Parkplatz-Erweiterung benötigten Fläche sei bereits asphaltiert. Und im Garten müssten nur "ein oder zwei Bäume" fallen, die ohnehin abgängig seien - und sie würden nachgepflanzt. Der Denkmalschutz habe keine Bedenken.

Ärgerlich über das Vorgehen der Stadt ist erneut die BLB. Im Ausschuss habe OB Alexander Hetjes (CDU) keinen Zweifel daran gelassen, "dass der hauptamtliche Magistrat die Maßnahme will", sagt BLB-Fraktionschef Armin Johnert. Der OB habe "ganz parteiisch" gesprochen, nicht als OB aller Bad Homburger, sondern als "OB der eher CDU-nahen Vereine". Und das, obwohl CDU und SPD gerade eine dann vom Stadtparlament mit großer Mehrheit beschlossene Klima-Resolution durchgesetzt haben. "Man sieht daran, dass CDU und SPD diese Resolution nichts wert ist", so Johnert. Die BLB überlege mit Verbündeten, wie der Schwesternhaus-Garten noch gerettet werden könne.

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Taunuszeitung vom 26.11.2019, Anke Hillebrecht

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