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Bad Homburger Woche, von Julia Semeras
"Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein; sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein." Passender hätte der Liedtext aus dem ökumenischen Erntedankgottesdienst nicht sein können. Trotz wechselhaften Wetters war die Innenstadt Bad Homburgs beim Erntedankmarkt der Aktionsgemeinschaft brechend voll.
Und die Straßen führten die Menschen zusammen. Lang waren die Warteschlangen vor den Parkhäusern. Und auf der Louisenstraße kam man nur langsam voran. Eine neue Dimension der Schrittgeschwindigkeit. Verwunderlich war dies nicht, denn Bad Homburg lockte mit einem abwechslungsreichen Angebot für Jung und Alt. Eröffnet wurde der Markt mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Kurhaus. Zahlreiche Gottesdienstbesucher hatten sich eingefunden, um gemeinsam mit Pfarrerin Astrid Bender und Pfarrer Werner Meuer das Erntedankfest zu feiern. Ein passender Beginn für einen Markt der nach einem kirchlichen Fest benannt ist. Und die Veranstaltung machte ihrem Namen alle Ehre.

Der 2016er Apfelwein ist ausgetrunken !
Kirdorf (eh). "Die Apfelernte ist in diesem Jahr überhaupt nicht gut", so kommentierte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF)", Fred Biedenkapp, kurz und knapp die Situation. "Im Kirdorfer Feld tragen die Bäume Richtung Usinger Weg und Richtung Oberer Rotlaufweg. Aber in der Mitte des Gebiets sind in den frostigen Nächten im April die Obstblüten erfroren." Nichtdestotrotz eröffnete die IKF jetzt die Keltersaison.
Althergebrachtes und Landwirtschaftliches gemischt mit vielen Kunsthandwerk- Ständen, genau das ist es, was den Erntedankmarkt so beliebt und abwechslungsreich macht. Hier kann man es sich mit dem vielfältigen Angebot richtig gut gehen lassen- natürlich auch kulinarisch! Verbunden mit einem ökumenischem Gottesdienst am Vormittag und einem verkaufsoffenen Sonntag (8.10., ab 13.00 Uhr) steht einem schönen Tag nichts mehr im Weg!