
Bad Homburger Woche - eh
Als "Paradies der Altenvielfalt" wird das Kirdorfer Feld häufig bezeichnet. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Artenvielfalt haben die Streuobstwiesen im Feld mit fast 4000 hochstämmigen Obstbäumen.
"Vor allem sind es alte oder lokal vorkommende und meist seltene Sorten, die zum Artenreichtum beitragen", sagt der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF), Michael Korwisi. Viele Bäume sind allerdings überaltert, weil in den 1960er- bis 1980er-Jahren relativ wenig gepflanzt wurde und so die ertragreichen Obstbäume im guten Alter zahlenmäßig eher gering sind. "Jedes Jahr gehen 30 bis 40 alte Bäume ein", informiert Korwisi. "Damit die Vielfalt der Obstsorten unter den Äpfeln, Birnen, Quitten sowie dem Steinobst, das sind in erster Linie Zwetschen, Mirabellen und Kirschen, erhalten bleibt, muss ständig nachgepflanzt werden."