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Bei der alljährlichen Apfelweinweinverkostung der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) hat es in diesem Jahr einen Doppelsieg gegeben.
Als bester Apfelwein 2025 wurde der Äppler aus dem Keller der IKF, den die beiden Kellermeister Franz Schöttner und Eckhard Schäfer ausgebaut hatten, prämiert. Die beiden arbeiten seit dem vergangenen Jahr zusammen und freuen sich über ihren Erfolg. „Wir haben in diesem Jahr vier verschiedene Weine hergestellt“, so Schöttner. „Neben dem reinen Apfelwein haben wir aus dem 2025er Süßen auch einige Fässchen Apfel-Birnen-, Apfel-Quitten- und Apfel-Speierling-Wein produziert.“ Alle vier sind übrigens auch beim Samstagsverkauf der IKF im Vereinshaus erhältlich. Franz Schöttner hatte schon einmal auf dem Siegertreppchen bei der IKF gestanden, als er vor 19 Jahren - damals noch in der Vereinsgaststätte „Krone“ in der Kirdorfer Raabstraße - den 1. Platz belegt hatte.
Insgesamt waren am vergangenen Wochenende Apfelweine aus sieben privaten Kellern und einer aus dem Kellergewölbe der IKF zur Verkostung vorgestellt worden. Die 65 anwesenden „Verkosterinnen und Verkoster“ aus den Reihen der IKF konnten beim anonymisierten Test die eingereichten Apfelweine mit Punkten von 0 bis 12 bewerten. Null hieß „ungenießbar“, 12 bedeutete „außergewöhnlich gut“. Nach der Apfelweinverkostung servierte die IKF-Küche Grüne Soße mit Salzkartoffeln, Eiern und Tafelspitz, währenddessen die Stimmzettel ausgezählt wurden.
Im Ergebnis konnten die Anwesenden feststellen, dass sich alle eingereichten Apfelweine geschmacklich auf einem sehr hohen Niveau bewegten. „So eng wie in diesem Jahr war es noch nie,“ so der Sieger Franz Schöttner. Genau das zeigte sich auch beim Vergleich der erreichten Punktzahlen. Alle eingereichten Apfelweine lagen sehr eng beieinander.
Der ehemalige IKF-Vorsitzende Fred Biedenkapp überreichte die Siegerurkunden und den neuen Wanderpokal an die beiden Kellermeister. Platz zwei belegte in diesem Jahr Vorstandsmitglied Stefan Hardt, der schon des Öfteren auch ganz oben auf dem Siegertreppchen gestanden hatte. Auf Platz drei kam Jörg Eggersdorfer.



